Dienstagvormittag, Videokonferenz mit dem wichtigsten Kunden. Du erklärst gerade dein Angebot, da friert das Bild ein. Dann bricht die Verbindung ab. Dein Gesprächspartner sieht nur noch eine drehende Anzeige. Du gehst zum Router im Flur, schaust auf die grünen Lichter und fragst dich, was hier eigentlich los ist.
Wenn dir das bekannt vorkommt, hast du vermutlich schon über einen neuen Router nachgedacht. Das ist der naheliegende Gedanke. Ein schnelleres Gerät behebt selten die Ursache. Funklöcher, Abbrüche und zähe Verbindungen entstehen meist dort, wo niemand vorher überlegt hat, wie das Funknetz im Gebäude verteilt sein soll. Genau hier setzt die WLAN-Planung an. Das BSI führt eine fehlende oder unzureichende WLAN-Planung als eigene Gefährdung auf und nennt als Folgen unter anderem zu geringe Übertragungskapazität und eine unzureichende Abdeckung.¹
In diesem Artikel erfährst du, was eine professionelle WLAN-Planung umfasst, warum ein neuer Router ihr Ergebnis nicht ersetzt und welche Fragen du vor einem Angebot stellen solltest. Dazu bekommst du eine Checkliste für deine Entscheidung. Offen bleibt zunächst eine Frage, die dir kein Ratgeber beantworten kann: Wie viele Access Points braucht dein Gebäude wirklich? Die ehrliche Antwort liefert erst eine Messung vor Ort.

Was ist WLAN-Planung und warum hilft ein neuer Router oft nicht?
Die Kurzdefinition
WLAN-Planung ist die systematische Vorbereitung eines Funknetzes für ein bestimmtes Gebäude. Die WLAN-Planung legt fest, welche Bereiche versorgt werden, welche Geräte und Anwendungen das Netz nutzen, wo die Access Points hängen, welche Frequenzbänder und Kanäle sie verwenden und wie das Funknetz an das Kabelnetz und die Firewall angebunden wird. Das Ergebnis ist ein Plan, den ein Techniker vor Ort umsetzen und später überprüfen kann.
Der Router ist dabei nur ein Baustein. Er verbindet dein Firmennetz mit dem Internet. Wie gut das Funksignal in der Lagerhalle, im Besprechungsraum und im Außenlager ankommt, entscheidet sich an anderer Stelle: bei Anzahl, Position und Einstellung der Access Points.
Die Kernfrage: Neuer Router oder besseres Konzept?
Ein neuer Router hilft, wenn das alte Gerät technisch am Ende ist oder den Datenverkehr der ganzen Firma nicht mehr bewältigt. Bei Funklöchern und Abbrüchen liegt die Ursache häufiger in der Verteilung des Funks. Ein einzelner Sender in der Mitte des Gebäudes versorgt die Räume um sich herum gut. Alle anderen Bereiche bekommen ein schwaches Signal. Schwache Signale führen zu Abbrüchen, langsamen Übertragungen und Geräten, die ständig das Netz wechseln.
Zwei Wege führen aus dem Problem. Du kannst Geräte tauschen und hoffen. Oder du lässt vorab klären, was Gebäude, Nutzung und Technik verlangen. Der zweite Weg braucht anfangs etwas Zeit und erspart dir spätere Fehlkäufe. Aus Sicht eines IT-Unternehmers zählt am Ende ohnehin nur eines: Die Technik soll im Alltag nicht auffallen.

Du weißt nicht, ob dein WLAN-Problem am Router oder am Konzept liegt? MIT-System aus Kassel schaut sich dein Gebäude und dein Netz gemeinsam mit dir an und zeigt dir, wo die Ursache sitzt
Warum entstehen Funklöcher und Abbrüche im Büro und in der Halle?
Abdeckung, Kapazität und geteilte Luft
Das BSI beschreibt drei typische Folgen einer mangelhaften Planung. Vertrauliche Daten können mitgelesen werden, wenn veraltete Verfahren im Einsatz sind. Die Übertragungskapazität kann zu gering ausfallen, sodass bandbreitenintensive Anwendungen nicht mit der nötigen Qualität laufen. Und an bestimmten Orten steht gar kein Netz zur Verfügung.¹
Hinter der Kapazität steckt eine Besonderheit des Funks. Er ist ein geteiltes Medium (im Fachjargon Shared Medium), das sich alle Geräte in Reichweite teilen.¹ Jeder Laptop, jedes Telefon und jeder Handscanner belegt einen Teil davon. Je mehr Geräte an einem einzelnen Access Point hängen, desto weniger bleibt für das einzelne Gerät. Das kostet Nerven.

Störquellen im eigenen Haus
Funknetze können durch andere Quellen im selben Frequenzbereich gestört werden. Das BSI nennt als Beispiele Bluetooth, Mikrowellenherde und andere WLAN-Netze. Im Extremfall verhindern solche Störungen den Betrieb des Funknetzes.¹ Zu den anderen WLAN-Netzen kann auch das Funknetz der Nachbarfirma im selben Gewerbegebiet zählen.
Darum steht am Anfang jeder WLAN-Planung eine Bestandsaufnahme. Der IT-Grundschutz des BSI verlangt, zuerst zu ermitteln, welche Geräte der Institution im 2,4-GHz- und im 5-GHz-Band abstrahlen.¹ Wer diesen Schritt überspringt, plant ins Blaue.
Gedankenspiel: Der Neukauf, der nichts ändert
Stell dir vor, ein Betrieb bei Baunatal tauscht den Router aus, weil im Lager ständig die Handscanner abbrechen. Das neue Gerät sendet kräftiger. Im Büro läuft danach alles flotter. Im Lager ändert sich kaum etwas, denn Entfernung und Regale sind dieselben geblieben. Ein denkbarer Verlauf, der sich mit einer Messung vor dem Kauf hätte vermeiden lassen. Wände, Decken und Metallregale dämpfen den Funk. Wie stark, hängt vom Material und vom Aufbau des Gebäudes ab. Genau diese Faktoren erfasst ein Router-Tausch nicht. Eine WLAN-Planung berücksichtigt sie von Anfang an.

Brechen bei dir Handscanner, Telefonate oder Videokonferenzen immer an denselben Stellen ab? MIT-System sucht in solchen Fällen gemeinsam mit dir nach den Ursachen im Gebäude und im Netz.
Welche Rolle spielen Frequenzbänder, Kanäle und Access Points?
2,4 und 5 Gigahertz im Büroalltag
Microsoft hält in der Teams-Dokumentation fest, dass WLAN-Netze nicht zwangsläufig für Echtzeitmedien wie Telefonie und Video entworfen oder konfiguriert werden. Die Planung oder Optimierung des Funknetzes sei für eine qualitativ hochwertige Bereitstellung eine wichtige Überlegung.² Zu den Bändern schreibt der Hersteller sinngemäß: Das 2,4-GHz-Band kann je nach Platzierung des Access Points eine angemessene Erfahrung bieten. Häufig beeinflussen es andere Consumergeräte. Das 5-GHz-Band eignet sich wegen seiner dichteren Reichweite besser für Echtzeitmedien. Für eine ausreichende Abdeckung sind dort mehr Access Points nötig.²
Für deine Entscheidung heißt das: Mehr Access Points gehören bei 5 GHz zum Konzept. Wer sie in der WLAN-Planung berücksichtigt, erhält ein Netz mit kürzeren Wegen zum nächsten Sender. Außerdem müssen die Endgeräte das Band unterstützen und entsprechend eingestellt sein.² Ältere Geräte im Bestand begrenzen deshalb, was das beste Netz leisten kann.
Das 6-Gigahertz-Band als zusätzliche Option
Die Bundesnetzagentur hat den Bereich von 5,945 bis 6,425 Gigahertz für WLAN freigegeben. Das entspricht 480 Megahertz zusätzlichem Spektrum. Die Pressemitteilung dazu erschien am 14.07.2021.³ Mehr Spektrum bedeutet mehr Platz für Kanäle. Nutzen kannst du das nur, wenn Access Points und Endgeräte das 6-GHz-Band beherrschen. Ob sich das für deinen Betrieb lohnt, hängt vom Gerätebestand ab. Eine gute Planung prüft das, bevor Geld in neue Technik fließt.
Kanäle, Wechsel zwischen Access Points und Montage
Stehen Access Points auf demselben Kanal zu dicht beieinander, überlappen ihre Signale und die Geräte geraten in Wettstreit um die Funkzeit. Microsoft beschreibt das als Ursache einer mangelhaften Benutzererfahrung und empfiehlt, dass nah beieinander liegende Access Points sich nicht überlappende Kanäle nutzen.² Auch die Funktion Band-Steering erwähnt der Hersteller: Sie lenkt Geräte mit Dualband-Funk auf das 5-GHz-Band.²
Beim Gang durch das Gebäude wechselt dein Gerät von einem Access Point zum nächsten. Gelingt dieser Wechsel schlecht, hörst du es als kurze Unterbrechung im Gespräch. Eine WLAN-Planung, die Standorte und Kanäle aufeinander abstimmt, verringert solche Unterbrechungen.
Auch die Montage gehört zur Planung. Das BSI fordert, Access Points zugriffs- und diebstahlsicher anzubringen, die erforderlichen Bereiche ausreichend abzudecken und die Ausbreitung der Funkwellen in Bereiche, die nicht versorgt werden sollen, möglichst zu begrenzen.¹ Ein Access Point in der Besucherecke ohne Schutz erfüllt diese Anforderung nicht.

Was gehört in eine professionelle WLAN-Planung?
Zuerst: Bedarf und Strategie klären
Bevor ein Gerät bestellt wird, klärt die WLAN-Planung, wer das Netz wofür nutzt. Das BSI verlangt, dass vor dem Einsatz geklärt wird, in welchen Organisationseinheiten, für welche Anwendungen und zu welchem Zweck das Funknetz eingesetzt wird, welche Informationen darüber übertragen werden dürfen und welcher Bereich abgedeckt werden soll. Schon in der Planungsphase soll feststehen, wer die Komponenten administriert.¹ Für einen Betrieb mit zwei Standorten, Außenlager und Gästebereich ergibt das schnell eine lange Liste für die WLAN-Planung. Sie bildet die Grundlage für alles Weitere.
Messung und Ausleuchtung vor Ort
Auf Grundrissen allein lässt sich ein Funknetz nicht verlässlich planen. Üblich ist eine Messung im Gebäude mit Testgeräten, die zeigt, wie sich das Signal in den Räumen ausbreitet. Das Ergebnis ist eine Karte mit den Standorten der Access Points. Das BSI empfiehlt außerdem, Performance und Abdeckung im laufenden Betrieb regelmäßig zu messen und die Ergebnisse mit dem Soll-Zustand abzugleichen.¹ Eine WLAN-Planung endet also nicht mit dem Einbau.
Verkabelung, Switches und Trennung der Netze
Jeder Access Point braucht in der Regel eine Kabelverbindung zum Netzwerk. Wo noch kein Kabel liegt, entsteht Aufwand für die Installation. Dazu kommt die Frage, wie das Funknetz an dein Firmennetz angebunden wird. Das BSI verlangt, vorab zu entscheiden, ob das Netz physisch oder logisch über VLANs getrennt wird.¹ Ein VLAN ist ein virtuell abgetrenntes Teilnetz, das Datenströme voneinander trennt. Für den Übergang zwischen Funk- und Kabelnetz empfiehlt das BSI zusätzlich einen Schutz, etwa durch einen Paketfilter.¹ Eine zentrale Verwaltungslösung für die Access Points gehört ebenfalls zu den Empfehlungen.¹ Bei der Wahl des WLAN-Standards sollen die Entscheidungsgründe dokumentiert werden.¹
Das Kompendium richtet sich an Institutionen. Für Unternehmen ohne formale Zertifizierung dient es als Orientierung, an der du ein Angebot messen kannst.

Du möchtest wissen, welche Bereiche in deinem Gebäude zuerst vermessen werden sollten? MIT-System klärt mit dir im Beratungsgespräch, wie ein sinnvolles Vorgehen für deinen Betrieb aussieht.
Wie sicher muss ein Firmen-WLAN sein?
Verschlüsselung und Schlüssel
Sicherheit gehört in die WLAN-Planung und nicht in die Nachbesserung. Das BSI verlangt, die Kommunikation über die Luftschnittstelle komplett kryptografisch abzusichern. Verfahren, die unsicherer sind als WPA2, dürfen nicht mehr eingesetzt werden. Wird WPA2 mit Pre-Shared Keys genutzt, muss der Schlüssel mindestens 20 Zeichen lang sein.¹ Zusätzlich dürfen Access Points nicht im Auslieferungszustand laufen. Voreingestellte Netzwerknamen, Zugangskennwörter und Schlüssel müssen vor dem produktiven Einsatz geändert werden.¹
Gäste und Geräte vom Firmennetz trennen
Das BSI fordert, dass über das Funknetz keine Sicherheitszonen gekoppelt werden und dadurch bestehende Schutzmaßnahmen umgangen werden.¹ Eine naheliegende Umsetzung ist ein eigenes Netz für Besucher, ein weiteres für Geräte wie Drucker oder Maschinensteuerungen und ein drittes für die Arbeitsrechner. So landet der Besucher mit seinem Handy nicht im selben Netz wie dein Buchhaltungsserver. Wie fein du trennst, hängt vom Betrieb ab und gehört in die WLAN-Planung.
Unbekannte Access Points im Haus
Das BSI nennt ein Risiko, das viele Firmen unterschätzen: Schließen Mitarbeitende einen nicht genehmigten Access Point an das interne Netz an, untergräbt das praktisch sämtliche Schutzmaßnahmen im Netz, etwa die Firewall.¹ Deshalb soll regelmäßig nach unbefugt installierten Access Points gesucht werden.¹ Ein privater Mini-Router unter dem Schreibtisch kann damit mehr Schaden anrichten, als seine Größe vermuten lässt. Klare Regeln für das Büro und eine zentrale Verwaltung helfen, solche Geräte früh zu erkennen.

Was kostet eine WLAN-Planung?
Diese Faktoren bestimmen den Aufwand
Eine feste Zahl für die WLAN-Planung nennt dir kein seriöser Anbieter, bevor er dein Gebäude kennt. Der Aufwand hängt von diesen Faktoren ab:
- Gebäude: Größe, Anzahl der Etagen, Bauweise und Außenbereiche.
- Nutzung: Zahl der Geräte sowie Anwendungen wie Telefonie, Video, Handscanner oder Kassensysteme.
- Bestand: Vorhandene Verkabelung, Switches und Access Points.
- Sicherheit: Trennung von Netzen, Anmeldeverfahren für Mitarbeiter und Gäste.
- Messung und Dokumentation: Umfang der Messung vor Ort und der schriftlichen Unterlagen.
- Betrieb: Verwaltung, Updates und regelmäßige Prüfung nach dem Einbau.
Fragen vor dem Angebot
Mit diesen Fragen trennst du ein belastbares Angebot von einer reinen Gerätelieferung:
- Wird für die WLAN-Planung im Gebäude gemessen oder nach Plan geschätzt?
- Bekomme ich einen Plan mit Standorten der Access Points?
- Ist die Verkabelung im Angebot enthalten oder fällt sie extra an?
- Fallen laufende Kosten für Verwaltung oder Lizenzen an?
- Wer prüft nach dem Einbau, ob das Netz die Planung erfüllt?
Was hast du vermutlich schon im Haus? Wo liegen die Grenzen der WLAN-Planung?
Der Router vom Internetanbieter und die WLAN-Planung
Die meisten Firmen starten mit dem Gerät, das der Internetanbieter mitliefert. Es verbindet das Büro mit dem Internet und bringt ein eingebautes WLAN mit. Für wenige Räume und wenige Geräte kann das genügen. Je nach Modell fehlen eine zentrale Verwaltung, die Trennung mehrerer Netze und ein zweiter Standort für den Sender. Das BSI rät zu einer zentralen Verwaltungslösung, deren Umfang zur WLAN-Strategie passt.¹ Ob dein Gerät das kann, steht im Datenblatt.
Repeater und Mesh-Systeme
Ein Repeater empfängt das Signal per Funk und sendet es weiter. Er braucht selbst einen guten Empfang vom Ausgangsgerät, sonst verlängert er ein schwaches Signal. Mesh-Systeme verbinden mehrere Geräte zu einem gemeinsamen Netz. Im kleinen Büro kann das ausreichen. Mit wachsender Zahl an Geräten und Anwendungen gewinnt die Frage an Gewicht, ob die Access Points per Kabel angebunden sind. Eine WLAN-Planung beantwortet sie anhand deines Gebäudes.
Ehrliche Grenzen der Planung
Auch die beste WLAN-Planung hat Grenzen. Er beschreibt den Zustand zum Zeitpunkt der Messung. Neue Geräte, ein Umbau oder ein zusätzliches Funknetz in der Nachbarschaft verändern die Lage. Das BSI empfiehlt deshalb regelmäßige Prüfungen und Audits.¹ Funk bleibt Funk. Für ortsfeste Geräte mit hohem Anspruch an die Verbindung, etwa eine Produktionsmaschine oder einen Server, bleibt ein Netzwerkkabel die verlässlichere Wahl. Und ältere Endgeräte, die ein Frequenzband nicht unterstützen, lassen sich durch Planung nicht verbessern.²

Welche Punkte gehören auf deine Checkliste?
Das gehört in ein gutes Angebot
- Eine Bedarfsklärung zu Nutzern, Geräten und Anwendungen als Start der WLAN-Planung
- Eine Messung im Gebäude mit Ergebnisunterlagen
- Ein Plan mit Standorten der Access Points und festgelegten Kanälen
- Eine Aussage zu Frequenzbändern und zum Gerätebestand
- Eine Netztrennung für Mitarbeiter, Gäste und Geräte
- Eine Verschlüsselung nach aktuellem Stand mit geänderten Voreinstellungen
- Eine zentrale Verwaltung der Access Points
- Eine Prüfung nach dem Einbau mit Messung von Abdeckung und Leistung
- Eine Dokumentation, die du später weitergeben kannst
Woran du einen schwachen Plan erkennst
Skepsis ist angebracht, wenn ein Angebot nur aus einer Geräteliste besteht. Das Gleiche gilt, wenn der Anbieter Zusagen zur Reichweite macht, ohne dein Gebäude gesehen zu haben, oder wenn die Sicherheit im Angebot gar nicht vorkommt. Auch ein fehlender Plan zur Prüfung nach dem Einbau ist ein Warnzeichen. Dann liefert das Angebot Hardware und lässt das Ergebnis offen.
Wie sieht das Vorgehen in Kassel und Nordhessen aus?
Die Begehung vor Ort
Ein Funknetz lässt sich nur im Gebäude sinnvoll beurteilen. Deshalb gehört ein Termin vor Ort zu jeder seriösen WLAN-Planung in Kassel und Umgebung. MIT-System betreut als IT-Systemhaus Unternehmen in Kassel und Nordhessen. Der Einsatzradius umfasst rund 40 Kilometer um Kassel, etwa bis Baunatal oder Hann. Münden. Bei so kurzen Wegen lässt sich eine Begehung ohne großen Aufwand einplanen.
Dein nächster Schritt
Notiere dir vor dem ersten Gespräch, an welchen Stellen und zu welchen Zeiten die Verbindung abbricht. Lege Grundrisse und eine Liste der Geräte bereit, die im Funknetz hängen. Diese Unterlagen sparen im Gespräch zur WLAN-Planung viel Zeit. Mit ihnen kann ein IT-Dienstleister schon vorab einschätzen, ob Router, Konzept oder beides den Ausschlag geben.

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Häufige Fragen zum Thema
Warum bricht das WLAN im Büro immer wieder ab?
Meist liegt es an der Verteilung des Funks im Gebäude. Ein einzelner Sender erreicht weit entfernte Räume nur schwach. Dazu kommen Störungen durch andere Funknetze, Bluetooth-Geräte oder Mikrowellenherde, wie das BSI beschreibt. Eine saubere WLAN-Planung klärt vorab, wo Abdeckung fehlt und welche Störquellen im Haus vorhanden sind.
Hilft ein neuer Router, wenn der Empfang im Lager schlecht ist?
Oft nur im Büro neben dem Gerät. Ein stärkerer Router ändert nichts daran, dass Wände, Regale und Entfernung das Signal im Lager schwächen. Sinnvoller ist eine Messung im Gebäude. Sie zeigt, an welchen Stellen ein zusätzlicher Sender nötig ist. Die WLAN-Planung bestimmt dann, wo er hängt.
Wie viele Sender braucht mein Gebäude für stabilen Empfang?
Das hängt von Größe, Bauweise und Nutzung ab. Wie viele Geräte arbeiten gleichzeitig im Netz und welche Anwendungen laufen darüber? Telefonie und Video stellen höhere Ansprüche als reines Surfen. Eine pauschale Zahl kann deshalb niemand seriös nennen. Erst eine Messung vor Ort liefert die Antwort für dein Haus.
Was kostet es, das Funknetz im Betrieb neu aufzustellen?
Eine feste Summe lässt sich ohne Blick auf das Gebäude nicht nennen. Den Aufwand bestimmen unter anderem die Größe, die vorhandene Verkabelung, die Zahl der Geräte, die Sicherheitsanforderungen und der Umfang von Messung und Dokumentation. Frag im Angebot nach, ob Verkabelung und laufende Verwaltung enthalten sind. Dann kannst du die Preise sauber vergleichen.
Reichen Repeater oder Mesh-Geräte für ein kleines Büro?
Für wenige Räume mit wenigen Geräten kann das genügen. Ein Repeater kann nur ein Signal verlängern, das bei ihm gut ankommt. Mit wachsender Zahl an Geräten gewinnt die Anbindung der Sender per Kabel an Bedeutung. Eine kurze WLAN-Planung zeigt, ob dein Büro noch mit diesen Geräten auskommt.
Warum sollte das Netz für Gäste vom Firmennetz getrennt sein?
Weil ein Besucher mit seinem Handy sonst im selben Netz hängt wie deine Rechner und Server. Das BSI fordert, dass über das Funknetz keine Sicherheitszonen gekoppelt werden. Ein eigenes Netz für Gäste ist eine naheliegende Umsetzung. Die Trennung gehört in die WLAN-Planung, bevor die Technik eingebaut wird.
Wie lang muss ein WLAN-Passwort im Betrieb mindestens sein?
Das BSI verlangt bei WPA2 mit gemeinsamem Passwort mindestens 20 Zeichen. Verfahren, die unsicherer sind als WPA2, sollen gar nicht mehr verwendet werden. Auch die Voreinstellungen von neuen Geräten müssen vor dem Einsatz geändert werden. Ein Name oder ein Passwort aus der Werkseinstellung gehört nicht ins Firmennetz.
Wie finde ich heraus, wo im Gebäude das Funksignal zu schwach ist?
Am zuverlässigsten gelingt das mit einer Messung vor Ort. Dabei wird in allen Räumen geprüft, wie stark das Signal ankommt. Das Ergebnis ist eine Karte mit den Schwachstellen. Sie bildet die Grundlage für die WLAN-Planung und zeigt, wo zusätzliche Sender sinnvoll wären.
Welches Funkband ist besser für Videokonferenzen im Büro?
Nach der Dokumentation von Microsoft eignet sich das 5-Gigahertz-Band wegen seiner dichteren Reichweite besser für Telefonie und Video. Dafür sind mehr Sender nötig, um das Gebäude abzudecken. Das 2,4-Gigahertz-Band wird häufig von anderen Geräten beeinflusst. Außerdem müssen deine Endgeräte das Band unterstützen.
Muss ich mein Funknetz nach dem Einbau regelmäßig überprüfen lassen?
Ja, das empfiehlt auch das BSI. Neue Geräte, ein Umbau oder ein zusätzliches Funknetz in der Nachbarschaft können die Lage verändern. Geprüft werden sollten Abdeckung, Leistung und die Frage, ob ein unbefugter Sender im Haus hängt. So bleibt die WLAN-Planung mehr als ein Papier aus dem Einbaujahr.
Quellen
2 Microsoft, Primärquelle: https://learn.microsoft.com/de-de/microsoftteams/prepare-network