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VMware nach der Broadcom-Umstellung – Warum die Serverkosten für dein Unternehmen in Kassel plötzlich steigen und was du jetzt tun kannst

VMware nach der Broadcom-Umstellung – Warum die Serverkosten für dein Unternehmen in Kassel plötzlich steigen und was du jetzt tun kannst

Was seit der Übernahme mit deiner Virtualisierung passiert ist

Die Übernahme und die Auflagen aus Brüssel

Wenn du in Kassel, Baunatal oder Fritzlar einen Betrieb führst und deine Server seit Jahren still vor sich hin laufen, hast du vom Thema VMware Broadcom vermutlich zuerst über eine Rechnung erfahren. Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme von VMware durch Broadcom am 12. Juli 2023 unter Auflagen freigegeben.1 Broadcom musste dafür Zusagen machen, die zehn Jahre gelten und die ein unabhängiger Treuhänder überwacht.1 Diese Zusagen drehen sich um Schnittstellen und Quellcode für Fibre-Channel-Adapter, damit ein Wettbewerber weiter passende Hardware bauen kann.1 Über Lizenzpreise steht dort kein Wort. Genau diese Lücke ist der Ursprung der VMware Broadcom Debatte, die dich heute betrifft.

Am 22. November 2023 hat Broadcom die Übernahme abgeschlossen und angekündigt, VMware Cloud Foundation zum Kern des Angebots zu machen.2 Wir bei MIT-System haben danach in Nordhessen immer wieder dieselbe Frage gehört. Warum kostet dasselbe Blech plötzlich ein Vielfaches? Die Ursache liegt im Vertragsmodell. An deinen drei Hosts im Serverraum hat sich technisch nichts geändert, an der VMware Broadcom Preisliste dagegen sehr viel.

Warum sich die Änderung erst jetzt bei dir bemerkbar macht

Die VMware Broadcom Umstellung wirkt zeitversetzt. Solange dein Support- und Wartungsvertrag lief, hat sich für dich gar nichts geändert. Erst zur Verlängerung landest du im neuen Modell. Deshalb erreichen uns die Anfragen bei MIT-System in Wellen, immer dann, wenn in einem Betrieb im Schwalm-Eder-Kreis oder in Göttingen ein Vertrag ausläuft. Ein Maschinenbauer aus der Region hat es so beschrieben: Das Budget für das Jahr steht seit November, und im Mai kommt eine Zahl, die dreimal so hoch ist wie geplant. Technisch funktioniert alles. Kaufmännisch hast du aber ein Problem mit festem Termin, und die VMware Broadcom Uhr läuft dabei gegen dich.

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Das Ende der Dauerlizenz und was an ihre Stelle tritt

Abo statt Kauf

Der zentrale Punkt beim Thema VMware Broadcom ist das Ende des Perpetual-Modells. Am 11. Dezember 2023 hat VMware angekündigt, eine ganze Reihe von Produkten nicht mehr zu verkaufen, und zwar in allen Lizenzvarianten, ausdrücklich auch als Perpetual-Lizenz und als Support-and-Subscription-Verlängerung.3 Früher hast du eine Lizenz einmal gekauft und danach jährlich Wartung gezahlt. Der Kaufpreis war eine Investition, die Wartung eine überschaubare laufende Position. Im neuen VMware Broadcom Lizenzmodell zahlst du eine Abogebühr, und dein Nutzungsrecht endet, sobald du nicht mehr zahlst.

Für dich als Unternehmer verschiebt sich damit etwas Grundsätzliches. Aus einer Anschaffung, die du abschreiben konntest, wird ein laufender Fixkostenblock, den jemand anderes jedes Jahr neu bepreisen kann. Wir sehen diese VMware Broadcom Verschiebung in Nordhessen quer durch alle Branchen, von der Spedition an der A7 bis zur Steuerkanzlei in der Kasseler Innenstadt. Wer bisher alle fünf oder sechs Jahre eine größere Summe eingeplant hat, plant jetzt jedes Jahr eine mittlere ein. Das verändert deine Planung im Betrieb stärker als die Technik dahinter.

Was mit deinen alten Lizenzen passiert

Deine gekauften Lizenzen verschwinden nicht über Nacht. Wer die betroffenen Produkte gekauft hat und noch nicht vor einer Verlängerung steht, muss zunächst nichts unternehmen, und der Support läuft für die Dauer des bestehenden Vertrags weiter.3 Sobald der Vertrag ausläuft, sollst du deinen Bedarf am neuen Portfolio ausrichten.3 Praktisch heißt das: Deine Umgebung läuft weiter, du bekommst nur keine Patches und keinen Hersteller-Support mehr. Wir raten davon ab, diesen Zustand lange auszuhalten. Ein Hypervisor ohne Sicherheitsupdates ist im Maschinenpark eines Zulieferers ein Risiko, das kein Versicherer gern sieht, und die VMware Broadcom Regeln geben dir hier keinen Spielraum.

Weißt du auswendig, wann dein Support endet? MIT-System liest dir das Datum aus deinen Verträgen heraus und sagt dir genau, ab wann dein Hypervisor ohne Patches im Serverraum steht.

Bündel statt Baukasten und was das für kleine Umgebungen heißt

Zwei große Pakete statt vieler Einzelprodukte

Vor der VMware Broadcom Umstellung konntest du dir dein Paket zusammenstellen. Du hast vSphere Standard gekauft, vielleicht vCenter dazu, und Themen wie Software-Defined Storage oder Netzwerkvirtualisierung hast du weggelassen, weil du sie einfach nicht gebraucht hast. Heute läuft fast alles über zwei Bündel, VMware Cloud Foundation und VMware vSphere Foundation. Einzelprodukte gibt es überwiegend nur noch als Bestandteil dieser Bündel oder als Add-on.3 Das ist der eigentliche Preistreiber für Betriebe mit zwei oder drei Hosts.

Ein Beispiel aus der Praxis von MIT-System: Ein Handwerksbetrieb in Homberg betreibt zwölf virtuelle Maschinen, Warenwirtschaft, Dateiablage, ein Zeiterfassungssystem. Gebraucht wird davon der Hypervisor, eine zentrale Verwaltung und eine Hochverfügbarkeit. Im gebündelten VMware Broadcom Angebot bezahlt dieser Betrieb jetzt Funktionen mit, die er in den nächsten fünf Jahren nie anfassen wird. An dieser Stelle fragen viele Geschäftsführer zum ersten Mal, ob sie beim Hersteller noch richtig aufgehoben sind.

Der Denkfehler beim Vergleich

Viele vergleichen die alte Wartungsrechnung mit dem neuen Abopreis. Dieser Vergleich führt in die Irre, weil er den ursprünglichen Kaufpreis unterschlägt. Fairer wird es, wenn du deine gesamten VMware Broadcom Kosten über fünf Jahre gegen die früheren Gesamtkosten über fünf Jahre stellst, inklusive Anschaffung. Das Ergebnis fällt dann immer noch unangenehm aus, aber du hast eine Zahl, mit der du in eine Verhandlung gehen kannst. Solche Fünfjahresvergleiche rechnet MIT-System für Kunden aus Kassel und Umgebung standardmäßig durch, bevor überhaupt jemand über VMware Broadcom Alternativen redet.

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Mindestabnahmen bei den Kernen und warum kleine Hosts überproportional teuer werden

Die 16-Kern-Regel pro CPU

Bei den VMware Broadcom Mindestabnahmen wird es für Mittelständler richtig unangenehm. Broadcom schreibt in der eigenen Dokumentation, dass du für jede CPU in einem ESXi-Host mindestens 16 physische Kerne lizenzieren musst, selbst wenn die CPU weniger als 16 Kerne hat.4 Im offiziellen Rechenbeispiel wird ein Host mit zwei CPUs zu je acht Kernen genau so behandelt, als hätte er zwei CPUs zu je 16 Kernen.4 Du bezahlst also Kerne, die physisch gar nicht in deinem Server stecken.

Rechne das mal für dich durch. Zwei Hosts mit je zwei Achtkern-CPUs bringen dir physisch 32 Kerne. Lizenzpflichtig sind nach der VMware Broadcom Regel 64. Bei drei Hosts sind es 96 statt 48. Genau dieser Effekt trifft Betriebe in Baunatal und Fritzlar, die vor Jahren bewusst kleine, sparsame CPUs gewählt haben, weil ihre Last überschaubar ist. Wer damals sparsam geplant hat, zahlt heute doppelt. Deshalb schauen wir uns bei jeder VMware Broadcom Verlängerung zuerst die Kernzahlen der vorhandenen Hardware an, weil daraus die halbe Verhandlungsposition entsteht.

Was daraus für deine Hardwareplanung folgt

Wenn du ohnehin 16 Kerne pro CPU bezahlst, ist eine CPU mit acht Kernen wirtschaftlich unsinnig geworden. Bei der nächsten Serverbeschaffung richtest du die Kernzahl besser an der Lizenzuntergrenze aus und nutzt die vorhandene Leistung dann auch. Das kann heißen, drei Hosts auf zwei zusammenzulegen. Es kann auch heißen, dass du deine Anwendungen ausdünnst, bevor du neue Hardware kaufst. Diese Entscheidung besprichst du am besten mit deinem Steuerberater, weil Abschreibungszeiträume und VMware Broadcom Abolaufzeiten selten sauber zusammenpassen.

Bevor du den nächsten Server bestellst, leg deine Kernzahlen und deine Vertragslaufzeit nebeneinander. MIT-System macht das mit dir an einem Vormittag, damit du Hardware kaufst, die zu deiner Lizenz passt.

Änderungen im Partner- und Reseller-Programm

Weniger Partner, andere Anforderungen

Neben den Lizenzen hat sich auch der Weg zum Kunden verändert. Broadcom hat sein Advantage Partner Program auf ein punktebasiertes System mit den Stufen Pinnacle, Premier und Select umgestellt, in das Zertifizierungen, Ressourcen und Service-Kompetenz einfließen.6 Für die Punktevergabe zählen ausdrücklich nur noch VCF-9.0-Zertifizierungen, mit einer Frist zum 30. April 2026.6 Auch Verlängerungen für VMware Cloud Foundation und vSphere Foundation laufen jetzt über die Deal Registration und verlangen einen Nachweis der Kundennutzung.6 Broadcom bewertet seine Partner dabei halbjährlich, im Mai und im November.6 Wer im VMware Broadcom Programm bleiben will, muss also dauerhaft investieren.

Was das für deine Bestellung bedeutet

Für dich als Kunde hat das einen sehr praktischen Effekt. Der Systempartner, über den du seit zehn Jahren bestellst, darf dir im VMware Broadcom Umfeld womöglich gar nicht mehr verlängern. Dann brauchst du kurzfristig einen neuen Weg zur Lizenz, und zwar meist genau dann, wenn dein Vertrag ohnehin ausläuft. MIT-System hat deshalb für Kunden zwischen Göttingen und dem Werra-Meißner-Kreis früh geklärt, welche VMware Broadcom Bezugswege für welche Umgebung überhaupt noch offen stehen. Frag deinen bisherigen Lieferanten einfach, ob er dich im nächsten Zyklus noch beliefern darf. Die Frage kostet nichts und spart im Zweifel Wochen.

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Das kostenlose ESXi, sein Ende und seine Rückkehr

Was die freie Version heute kann

Der kostenlose ESXi-Hypervisor war jahrelang der Einstieg für kleine Betriebe, für Testsysteme und für den einzelnen Server in der Zweigstelle. Nach der Übernahme war er erst mal weg, was in der VMware Broadcom Diskussion viel Staub aufgewirbelt hat. Inzwischen stellt Broadcom ESXi 8.0 Update 3e wieder als kostenlose Version bereit, mit Build 24677879.5 Die Grenzen sind aber deutlich. Erlaubt sind zwei physische CPUs pro Host und acht vCPUs pro virtueller Maschine, eine Verwaltung über vCenter gibt es nicht, ebenso wenig vMotion, DRS oder HA, und offiziellen Support von Broadcom bekommst du auch nicht.5

Für ein Testsystem im Serverraum reicht das. Für die Warenwirtschaft eines Zulieferers, an der drei Schichten hängen, reicht es aber nicht. Im VMware Broadcom Alltag taugt die freie Version als Brücke für ein paar Wochen. Wir bei MIT-System nutzen sie regelmäßig für Migrationstests, damit ein Kunde in Fritzlar vor der Entscheidung sieht, wie sich seine Maschinen in einer neuen Umgebung verhalten. Für den Dauerbetrieb einer Produktion ist sie nach unserer VMware Broadcom Erfahrung ungeeignet.

Deine Wege bei der nächsten Vertragsverlängerung

Bleiben und neu verhandeln

Der erste Weg ist, im VMware Broadcom Modell zu bleiben und über Laufzeit, Umfang und Bündel zu sprechen. Das ist realistisch, wenn deine Umgebung groß genug ist, wenn du Funktionen aus dem Bündel tatsächlich nutzt oder wenn eine Branchensoftware ausschließlich auf vSphere zertifiziert ist. Bring in dieses Gespräch die Kernzahlen mit, deine tatsächliche Auslastung und deinen Fünfjahresvergleich. Eine VMware Broadcom Verhandlung ohne Zahlen endet selten gut.

Wechsel auf eine andere Virtualisierung

Der zweite Weg ist ein Plattformwechsel. Proxmox VE etwa ist Open-Source-Software, und die Support-Abos kosten pro CPU-Sockel und Jahr 120 Euro in der Community-Stufe, 370 Euro in Basic, 550 Euro in Standard und 1.100 Euro in Premium.7 Der Hersteller stellt klar, dass Hochverfügbarkeit, Live-Migration, Clustering, Backup, Software-Defined Storage und Netzwerkfunktionen in jeder Stufe enthalten sind und sich die Stufen nur im Supportumfang und im Repository-Zugang unterscheiden.7 Weitere Anbieter im Markt sind Microsoft mit Hyper-V, Nutanix und XCP-ng. Welche Plattform zu dir passt, entscheiden deine Anwendungen. Das Preisblatt kommt danach.

Plattformvergleich fühlt sich schnell nach Bauchgefühl an. MIT-System stellt deine Anwendungen den möglichen Kandidaten gegenüber und legt dir eine Empfehlung hin, die deine Branchensoftware auch wirklich trägt.

Ein Wechsel kostet Aufwand, und dieser Aufwand ist der ehrliche Gegenwert zur Ersparnis. Backup, Monitoring, Fernwartung und deine Branchensoftware müssen mitspielen. MIT-System prüft in Nordhessen zuerst die Herstellerfreigaben deiner wichtigsten Anwendung, bevor irgendetwas migriert wird. Wenn dein ERP-Anbieter ausschließlich vSphere freigibt, ist die Diskussion an dieser Stelle beendet. Dann bleibt dir nur die VMware Broadcom Verhandlung.

Umzug in eine gehostete Umgebung

Der dritte Weg führt aus dem eigenen Serverraum heraus. Du mietest Rechenleistung in einem Rechenzentrum, und der Betreiber kümmert sich um Lizenzen, Hardware und Verfügbarkeit. Für einen Betrieb mit drei alternden Hosts und ohne eigene IT-Abteilung ist das oft der ruhigste Ausweg aus dem VMware Broadcom Dilemma. Deine Kosten werden zu einer monatlichen Position, die Hardwarebeschaffung entfällt. Achte auf Standort und Rechtsrahmen. Für Kunden aus der Region arbeiten wir bevorzugt mit deutschen Rechenzentren, weil Datenschutz und Zuständigkeit dann keine Nebendiskussion sind.

Der hybride Weg

Der vierte Weg mischt. Systeme mit hohen Anforderungen an Latenz oder Datenhoheit bleiben im Haus, alles andere zieht um. In der Praxis sieht das oft so aus, dass die Produktionssteuerung eines Betriebs in Baunatal auf einem eigenen Host bleibt, während Dateidienste, Testsysteme und Backup in ein Rechenzentrum wandern. Das senkt deine lizenzpflichtige Kernzahl im eigenen Haus und damit deinen VMware Broadcom Abopreis. Der Preis dafür sind zwei Umgebungen, die beide gepflegt werden wollen. Das lohnt sich, wenn ein kompletter Umzug wirtschaftlich oder technisch ausscheidet.

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So planst du den Wechsel und so viel Zeit brauchst du

Bestandsaufnahme zuerst

Bevor du irgendetwas entscheidest, brauchst du eine saubere Liste. Welche virtuellen Maschinen laufen bei dir, welche Anwendung hängt an welcher Maschine, welche CPUs mit wie vielen Kernen stecken in deinen Hosts, wann läuft dein Vertrag aus, welche Herstellerfreigaben hast du. Diese Liste ist die Grundlage für jede VMware Broadcom Entscheidung. Ohne sie verhandelst du im Nebel. Erfahrungsgemäß dauert die Aufnahme in einem Betrieb mit zwei bis drei Hosts zwei bis vier Arbeitstage, wenn die Dokumentation halbwegs gepflegt ist. Ist sie es nicht, wird es länger.

Testmigration und Rückweg

Danach folgt eine Testmigration mit unkritischen Systemen. Ein Dateiserver, ein Testsystem, vielleicht die Zeiterfassung. Du prüfst Treiber, Backup, Monitoring und Fernwartung. Du misst, wie lange eine einzelne Maschine tatsächlich braucht. Und du legst fest, wie der Rückweg aussieht, falls etwas hakt. Ein Wechsel ohne definierten Rückweg ist ein Sprung ins Dunkle. Diese Tests fahren wir bei Kunden aus Fritzlar und Homberg meist an einem Wochenende, damit der Betrieb am Montag normal weiterläuft und die VMware Broadcom Lizenzen bis dahin gültig bleiben.

Realistischer Zeitrahmen

Für einen Mittelständler mit zwei oder drei Hosts und zwanzig bis vierzig virtuellen Maschinen solltest du von der Bestandsaufnahme bis zum Abschluss mit drei bis sechs Monaten rechnen, verteilt auf wenige intensive Wochenenden und viel Vorbereitung dazwischen. Der eigentliche Umzug einer Maschine dauert oft weniger als eine Stunde. Die Zeit geht für Prüfung, Freigaben und Nacharbeit drauf. Fang mindestens sechs Monate vor dem Vertragsende an, damit du im Zweifel noch verlängern kannst. Wer erst vier Wochen vor Ablauf loslegt, verhandelt mit dem Rücken zur Wand, und die VMware Broadcom Rechnung fällt dann meist schlechter aus als die ganze Migration gekostet hätte.

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Was du in den nächsten Wochen konkret tun solltest

Drei Fragen, die du heute beantworten kannst

Erstens: Wann genau läuft dein Vertrag aus? Zweitens: Wie viele CPUs mit wie vielen Kernen stecken in deinen Hosts? Drittens: Welche deiner Anwendungen hat eine Herstellerfreigabe, die dich an vSphere bindet? Mit diesen drei Antworten bist du beim Thema VMware Broadcom weiter als die meisten Betriebe in Nordhessen. Genau diese Punkte sammelt MIT-System in einem ersten Gespräch ein, bevor irgendjemand über Produkte redet.

Und dann eine Entscheidung mit Datum

Setz dir einen Termin, an dem du dich festlegst. Ohne Termin schiebt sich die VMware Broadcom Entscheidung bis zu dem Tag, an dem sie dir abgenommen wird, und dann heißt sie Verlängerung zum Listenpreis. Halt das Ergebnis schriftlich fest, samt Begründung, damit du in drei Jahren noch weißt, warum du so entschieden hast. Die nächste Runde kommt bestimmt. Broadcom hat das Portfolio in kurzer Zeit umgebaut und das Partnerprogramm gleich mit,6 und niemand kann dir seriös sagen, wie die VMware Broadcom Bündel in drei Jahren zugeschnitten sind. Genau deshalb bleibt eine Frage in deinem Serverraum offen: Wie abhängig willst du dich beim nächsten Mal noch machen?

Trag dir den Termin für deine Entscheidung jetzt in den Kalender und ruf davor bei MIT-System an. Im Erstgespräch stellen wir deine VMware Broadcom Optionen sauber gegeneinander und halten schriftlich fest, wofür du dich entscheidest.


Unsere Rechnung für VMware ist bei der Vertragsverlängerung plötzlich um ein Vielfaches höher. Wie kann das sein?

Seit der Chiphersteller Broadcom die Firma VMware gekauft hat, gilt ein anderes Vertragsmodell. VMware Broadcom steht genau für diese neue Welt: Dauerlizenzen werden nicht mehr verkauft, du zahlst ein Jahresabo, die Funktionen kommen in großen Paketen, und für jeden Prozessor gilt eine Mindestzahl an Kernen. Deine Hardware ist gleich geblieben. Geändert hat sich der Vertrag darunter.


Wir haben unsere Serverlizenzen vor Jahren einmalig gekauft. Dürfen wir die einfach weiter nutzen?

Ja. Deine gekauften Lizenzen bleiben gültig, und der Support vom Hersteller läuft bis zum Ende deines aktuellen Vertrags. Danach bekommst du keine Updates und keine Hilfe mehr. Unter VMware Broadcom, also unter VMware in der Hand des Käufers Broadcom, werden solche einmalig gekauften Lizenzen gar nicht mehr angeboten. Zur Verlängerung musst du auf das aktuelle Angebot wechseln.


Wir haben zwei Server mit je zwei Prozessoren zu acht Kernen. Warum sollen wir plötzlich für mehr Kerne bezahlen?

Weil der Hersteller pro Prozessor mindestens 16 Kerne berechnet, auch wenn physisch nur acht verbaut sind. Die Lizenzregeln von VMware Broadcom, also von VMware unter dem neuen Eigentümer Broadcom, behandeln deinen Server mit zwei Achtkern-Prozessoren so, als steckten zwei Prozessoren mit je 16 Kernen darin. Aus 32 vorhandenen Kernen werden auf dem Papier 64 zahlungspflichtige.


Unser bisheriger IT-Lieferant sagt, er darf uns nicht mehr beliefern. Was bedeutet das für uns?

Broadcom hat sein Partnerprogramm auf ein Punktesystem mit drei Stufen umgestellt und verlangt bestimmte Zertifizierungen und Nachweise. Viele langjährige Händler erfüllen das nicht mehr und verlieren ihre Berechtigung. Du brauchst dann kurzfristig einen anderen Weg zur Lizenz. Wer dich im Umfeld von VMware Broadcom überhaupt noch beliefern darf, klärt MIT-System für dich mit einem Anruf.


Wir bezahlen jetzt für Funktionen, die wir nie eingeschaltet haben. Lässt sich das Paket nicht kleiner buchen?

Kaum. Der Hersteller verkauft fast alles nur noch in zwei großen Bündeln mit den Namen VMware Cloud Foundation und VMware vSphere Foundation. Einzelne Produkte gibt es überwiegend als Bestandteil dieser Bündel oder als Zusatz. Genau das macht die Rechnung von VMware Broadcom, also den Preis nach dem Verkauf an Broadcom, für kleine Umgebungen so unangenehm.


Früher gab es eine kostenlose Version der Servervirtualisierung. Gibt es die noch und reicht sie für unsere Produktion?

Es gibt sie wieder. Die kostenlose Ausgabe von ESXi erlaubt zwei Prozessoren pro Server und acht virtuelle Prozessoren je Maschine. Zentrale Verwaltung, Verschiebung im laufenden Betrieb, Ausfallsicherheit und Herstellersupport fehlen. Für Tests taugt sie gut. VMware Broadcom, also VMware seit dem Verkauf an Broadcom, koppelt genau diese Betriebsfunktionen an eine kostenpflichtige Lizenz.


Wenn wir gar nichts unternehmen und der Vertrag ausläuft, stehen unsere Server dann still?

Nein, deine Server laufen weiter. Du bekommst nur keine Sicherheitsupdates und keine Unterstützung vom Hersteller mehr. Jede neu bekannt gewordene Lücke in der Virtualisierung wird damit zu deinem Risiko, und im Schadensfall stellt dir dein Versicherer unangenehme Fragen. Die Lizenzbedingungen von VMware Broadcom, also von VMware unter Broadcom, lassen dir hier keinen Spielraum.


Wir überlegen, unsere Server ganz aus dem Haus zu geben. Lohnt sich die Miete in einem Rechenzentrum bei drei Servern?

Oft ja, besonders wenn deine Hardware in die Jahre kommt und du keine eigene IT-Abteilung hast. Der Betreiber kümmert sich um Lizenzen, Hardware und Verfügbarkeit, deine Kosten werden zu einer monatlichen Position. Damit ist die Frage nach VMware Broadcom, also nach den Lizenzen unter dem neuen Eigentümer, für dich vom Tisch. Achte auf Standort und Rechtsrahmen.


Unsere Warenwirtschaft ist nur für eine bestimmte Virtualisierung freigegeben. Sitzen wir damit fest?

Zuerst lässt du dir schriftlich geben, wie weit diese Freigabe reicht und wie dein Softwarehaus zu anderen Plattformen steht. Manche Anbieter ziehen inzwischen nach. Bleibt die Freigabe bindend, führt dein Weg in die Verhandlung. Dafür brauchst du belastbare Zahlen zu deinen Kosten bei VMware Broadcom, also beim heutigen Anbieter deiner Virtualisierung, über fünf Jahre gerechnet.


Wie lange dauert ein Umzug auf eine andere Servervirtualisierung bei zwei Servern und rund dreißig virtuellen Maschinen?

Rechne mit drei bis sechs Monaten von der Bestandsaufnahme bis zum Abschluss. Der Umzug einer einzelnen Maschine dauert oft weniger als eine Stunde, die Zeit geht für Prüfung, Freigaben und Nacharbeit drauf. Fang ein halbes Jahr vor dem Vertragsende an, damit du notfalls noch bei VMware Broadcom verlängern kannst, also beim Anbieter seit dem Verkauf an Broadcom. MIT-System plant den Ablauf mit dir.


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